Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Wien

Hausbesetzung am Wiener Rathausplatz von Polizei aufgelöst

Etwa 50 Personen hatten ein leerstehendes Haus besetzt, um gegen die Asyl- und Wohnpolitik zu demonstrieren.

Im Zentrum Wiens hatten am Montag Aktivisten ein Haus besetzt. Etwa 50 Personen enterten ein leer stehendes Haus am Rathausplatz, danach brachten die Aktivisten an den Fenstern und Balkonen des Hauses Transparente mit Aufschriften wie „Refugees welcome“ oder „Ob geflüchtet oder wohnungslos, wir haben Platz, die Stadt ist groß“ an.

Protestiert werden sollte nicht nur gegen die Asylpolitik Österreichs, sondern auch gegen die Situation am Wohnungsmarkt. Mit der Besetzung wollen die Aktivisten auf das Thema Leerstand aufmerksam machen. Zudem wurden Schließungen von Notschlafquartieren und Geflüchtetenunterkünften kritisiert.

„Zwangsweise aufgelöst“ 

Die Polizei teilte am Montagabend dann mit, die Besetzung aufgelöst zu haben. „Da bei dieser Versammlung rechtswidrige Handlungen gesetzt wurden, wurde die behördliche Auflösung veranlasst und diese mehrmals mittels Lautsprechern durchgesagt“, hieß es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion Wien. „Dialogversuche“ der Polizei seien von den Aktivisten „ignoriert“ worden. „Da der gesetzmäßige Zustand mit deeskalierenden Maßnahmen nicht erreicht werden konnte, wurde die Kundgebung nach den Bestimmungen des Versammlungsgesetzes zwangsweise aufgelöst.“ 

(APA/Red.)