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EU

Warum die EU zum Freihandel verdammt ist

KENYA-HEALTH-PANDEMIC-TRANSPORT-VACCINE
Die EU war bisher so etwas wie der globale Hauptlieferant von Covid-Impfstoffen. Im Bild eine Kühlhalle in Nairobi, wo Vakzine nach der Ankunft in Kenia gelagert werden (Archivbild)APA/AFP/TONY KARUMBA
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Europa ist dank dem Binnenmarkt der am stärksten globalisierte Teil der Welt – und Europas Wohlstand vom regelbasierten Handel abhängig. Protektionismus kann sich die EU nicht leisten.

Brüssel/Genf. Verkrustet, im Gestern verhaftet, protektionistisch und wirtschaftsfeindlich – diese Klischees werden in schöner Regelmäßigkeit in Stellung gebracht, um die vermeintliche Unfähigkeit der Europäischen Union zu illustrieren, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. In der Tat befindet sich der Anteil der EU an der globalen Wirtschaftsleistung seit geraumer Zeit im Sinkflug: Waren die 27 Mitgliedstaaten der EU zur Jahrtausendwende für knapp ein Viertel des Welt-BIPs verantwortlich, werden sie Prognosen zufolge im Jahr 2030 bloß ein Siebtel generieren.