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Zwischenbilanz

Corona-Pandemie bremst Pharmakonzern Novartis

REUTERS
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Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal um sieben Prozent weniger verdient und rechnet mit einer Normalisierung des Gesundheitsbetriebs bis zur Jahresmitte.

Der Pharmariese Novartis ist wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie verhalten ins Jahr 2021 gestartet. Die Patienten waren mit Arztbesuchen weiterhin zurückhaltend und verschoben Eingriffe. Covid-19 beeinträchtigte vor allem das Geschäft mit Haut-, Augen- und Brustkrebsmedikamenten sowie die Generika-Tochter Sandoz, wie der Arzneimittelhersteller aus Basel am Dienstag mitteilte. Im Vorjahresquartal hatten zudem Vorratskäufe für einen Verkaufsschub gesorgt.

Novartis rechnet weiter mit einer Normalisierung des Gesundheitsbetriebs bis zur Jahresmitte und bekräftigte seine Jahresprognose. "Die Wachstumstreiber und Neueinführungen von Novartis setzten ihre starke Dynamik fort", erklärte Konzernchef Vasant Narasimhan. "Wir gehen davon aus, dass sich die Performance von Sandoz nach einem schwierigen Quartal kurzfristig stabilisieren wird." Unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen soll der Umsatz um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn soll um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag und stärker als der Umsatz wachsen.

Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz im Vergleich zur Vorjahrjahresperiode währungsbereinigt um zwei Prozent auf 12,41 Milliarden Dollar. Bereinigt um die Covid-19-bedingten Vorratskäufe im Vorjahr stiegen die Verkaufserlöse nach Schätzungen von Novartis um ein Prozent, wobei das dominierende Geschäft mit patentgeschützten Arzneien um drei Prozent wuchs. Der bereinigte Betriebsgewinn verringerte sich um acht Prozent auf 3,96 Milliarden Dollar und unter dem Strich stand mit 2,06 Milliarden Dollar sieben Prozent weniger Nettoergebnis. 

 

(Reuters)