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Großbritannien

Worum es bei den Vorwürfen gegen Boris Johnson geht

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Carrie Symonds und Boris Johnson vor dem Dienstsitz des Premiers in der Londoner Downing Street. Die Ausstattung der Dienstwohnung des Paars wurde zum Gegenstand öffentlicher Debatten. (Archivbild)APA/AFP/TOLGA AKMEN
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Eher sollten sich „Leichen zu Tausenden türmen“, als dass er einen weiteren Lockdown anordnen würde: Das soll der britische Premier im Herbst gesagt haben. Auf Johnson prasseln die Anschuldigungen im Moment nur so nieder.

Was in London vor wenigen Tagen als ein Skandal um Lobbying begann, hat sich mittlerweile zu einer Lawine an Vorwürfen gegen den Premierminister, Boris Johnson, ausgeweitet. Der Tory-Politiker hatte gerade noch angesichts der erfolgreichen britischen Covid-Impfkampagne hohe Umfragewerte genossen. Nun sieht er sich konfrontiert mit Berichten, die das Leben in der Downing Street, dem Amtssitz des Regierungschefs, einem Drama gleichen lassen.

Johnson sah sich am Montag gezwungen, Berichte zu dementieren, er habe im vergangenen Jahr gesagt, lieber nehme er in Kauf, dass sich „die Leichen zu Tausenden türmen“, als einen weiteren Lockdown anzuordnen. Doch Großbritanniens Top-Journalisten berufen sich allesamt auf gleich mehrere Quellen, die die Aussage Johnsons bestätigen.

Doch worum geht es in der ganzen Sache?