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Case-Shiller-Index

US-Immobilienpreise ziehen weiter an

Preise im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um fast 12 Prozent gestiegen

In den USA hat sich der Anstieg der Hauspreise von bereits hohem Niveau aus weiter beschleunigt. In den 20 großen Metropolregionen des Landes stiegen die Preise im Februar zum Vorjahresmonat um 11,9 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 11,7 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte die Rate 11,1 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stiegen die Hauspreise im Februar um 1,2 Prozent.

Die Hauspreise seien erneut stark gestiegen, sagte Craig Lazzara von S&P, das den Indikator verantwortet. Der Preisindikator, der die Gesamtentwicklung in den USA beschreibt, sei mit 12 Prozent so stark gestiegen wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Der US-Häusermarkt leidet nicht unter der Coronakrise, im Gegenteil: Die extrem niedrigen Zinsen, eine sicherheitsbedingte Nachfrage nach Immobilien und der steigende Bedarf an Wohnraum treiben die Preise. Immer mehr Menschen zieht es aus den Metropolen in die Vorstadt- und Peripheriegebiete, da in der Corona-Krise mehr von daheim aus gearbeitet wird.

(APA/dpa)