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Interview

"Wir stehen am Beginn eines Zeitalters der neuen Unsicherheit"

Johann Frank, Leiter des Instituts für Friedenssicherung und Konfliktmanagement
Johann Frank, Leiter des Instituts für Friedenssicherung und KonfliktmanagementDie Presse (Clemens Fabry)
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Johann Frank, Leiter des Instituts für Friedenssicherung und Konfliktmanagement im Verteidigungsministerium, prognostiziert die Risken in Österreich für die nahe Zukunft. Und er warnt: Jeder und jede Einzelne muss sich auf Krisen einstellen.

In der „Sicherheitspolitischen Jahresvorschau“ fassen Sie Österreichs Risken für 2021 zusammen. Wie prognostiziert man Gefahren für ein ganzes Jahr, wenn man derzeit nicht einmal genau weiß, was im kommenden Monat passiert?

Johann Frank: Für den Prozess der Risikoanalyse haben wir eine genaue Methodik entwickelt. Wir bringen militärische und zivile Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen und versuchen mit einer speziellen Software eine bestmögliche Erfassung der Entwicklungen.

Die Prognose für 2020 war erstaunlich akkurat. Dreieinhalb von vier großen Risken sind eingetroffen: Pandemie, Terror, Cyber-Attacken, Blackouts. Was kommt 2021 auf uns zu?