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Westerwelle-Ups: "Zone von Massenvernichtungswaffen"

Guido Westerwelle
(c) AP (Mary Altaffer)
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"Zone von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten große Chance für Frieden" - Deutschlands Außenminister passierte dieser peinliche Versprecher vor der UNO-Vollversammlung. Gemeint war "frei von Waffen".

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat sich bei seiner ersten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen einen unangenehmen Versprecher geleistet. In einer Passage zum Nahost-Konflikt unterschlug er am Samstag in New York das entscheidende Wort. Er sagte: "Die für 2012 geplante Konferenz zur Einrichtung einer Zone von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten ist eine große Chance für Frieden und Sicherheit in dieser Region." Gemeint war eine Zone FREI von Massenvernichtungswaffen.

Der Versprecher fiel in der Vollversammlung allerdings nur den wenigsten auf. Zudem stellte Westerwelle - wie im Voraus verbreiteten Text ausgewiesen - gleich im übernächsten Satz klar, dass sich Deutschland für einen Nahen Osten ganz ohne Atomwaffen engagiere.

(APA)