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Covid-Bestimmungen

Keine gültigen Papiere an der Grenze: Einreise gegen Geld gewährt?

Grenzübergang zu Österreich (Symbolbild)
Grenzübergang zu Österreich (Symbolbild)APA/dpa/Sven Hoppe
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An der Grenze stationierte Soldaten sollen Personen die Einreise nach Österreich gewährt haben, obwohl diese keine gültigen Papiere gemäß den Covid-Bestimmungen dabeigehabt haben. Im Gegenzug sollen sie Geld erhalten haben.

Zumindest drei Soldaten des Bundesheers stehen im Verdacht, im laufenden Assistenzeinsatz im Burgenland mehreren Personen die Einreise nach Österreich gewährt zu haben, obwohl diese über keine gültigen Papiere gemäß den Covid-Bestimmungen verfügt haben. Im Gegenzug sollen sie Geld von den Fahrern erhalten haben. Die Behörden ermitteln, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.

Die Milizsoldaten waren zumindest an zwei Grenzübergängen im Nordburgenland eingesetzt, hieß es. Der Verdacht sei durch die Militärpolizei festgestellt worden. Seit Mittwochmittag liefen die heeresinternen Untersuchungen. Wie ein Sprecher erläuterte, ging es um Personen, die etwa nicht über einen Nachweis eines negativen Coronatests oder Arbeitsbestätigungen verfügten.

Laut Verteidigungsministerium wurde auch das Landeskriminalamt Burgenland informiert, es erhebe den Sachverhalt. Es seien "alle notwendigen internen Maßnahmen" eingeleitet worden. Zur Einvernahme weiterer Soldaten werde die Militärpolizei beigezogen. Die Befragungen dauerten noch an, wurde erklärt.

(APA)