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Verkauf

SCS-Eigentümer verkauft 45 Prozent seiner Anteile

DraganDok
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Die französische Crédit Agricole Assurances übernimmt einen 45-Prozent-Anteil an Österreichs größtem Shopping Center. Eigentümer Unibail-Rodamco-Westfield führt das Management aber fort.

Österreichs größter Shoppingtempel, die Shopping City Süd (SCS) in Vösendorf, geht zu 45 Prozent an die französische Großbank Crédit Agricole Assurances. Der bisherige Alleineigentümer Unibail-Rodamco-Westfield führe das Management aber fort, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Netto-Angebotspreis für die gesamte Immobilie liege bei etwas über einer Milliarde Euro.

Der auf Einkaufszentren spezialisierte französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco-Westfield will bis Jahresende 2022 europäische Vermögenswerte im Wert von vier Milliarden Euro verkaufen. Ein Teilverkauf der SCS sei ein Eckpfeiler dieser Strategie.

Die Transaktion unterliege den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der kartellrechtlichen Freigabe, und werde voraussichtlich im dritten Quartal 2021 abgeschlossen sein, heißt es laut Mitteilung.

Coronakrise "solide gemeistert"

Die Coronakrise habe die Shopping City Süd bisher "solide gemeistert". "Gerade die zahlreichen Neu-Eröffnungen und Markteintritte von internationalen Marken in den letzten Monaten (Maisons du Monde, Mister Spex, Dyson etc.) zeigen, dass die SCS als Retail-Standort ein Alleinstellungsmerkmal auf dem österreichischen Markt genießt", so Unibail-Rodamco-Westfield. Die Veräußerung eines Minderheitsanteils an einen internationalen Investor zeige, dass die SCS am europäischen Markt "als resilientes und ertragssicheres Asset etabliert" sei. Die SCS zähle mit rund 25 Millionen Besuchern pro Jahr zu den zehn besucherstärksten Einkaufszentren in Europa.

(APA)