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Teamsarbeit

Nicht schon wieder ein Video-Call

(c) Marin Goleminov
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Home-Office und Arbeiten über Distanz werden uns auch nach dem Ende der Pandemie erhalten bleiben. Wie sich auf diese Weise effektiv arbeiten lässt, erklärt Stefano Mastrogiacomo.

Gekommen, um zu bleiben. Dass das für das Arbeiten über Distanz gilt, etwa aus dem Home-Office, ist mittlerweile unstrittig. Was viele nach mehr als einem Jahr Pandemie noch immer ratlos zurücklässt, ist: Wie kann diese Form der Zusammenarbeit jenseits aller Durchhalteparolen dauerhaft gelingen?

Nur um es zu verdeutlichen, wie effektiv die – in vielen Fällen aktuell unmöglichen – physischen Begegnungen sind: Anfragen von Angesicht zu Angesicht sind 34-mal erfolgreicher als Anfragen per SMS. Kein Wunder, denn rund 55 Prozent der Kommunikation passieren über visuelle, 38 Prozent über stimmliche und sieben Prozent über inhaltliche Eindrücke. Und doch wird Zusammenarbeit auch künftig über Distanz funktionieren müssen. Denn, sagt Stefano Mastrogiacomo, Autor des Buchs „High-Impact Tools for Teams“, Berater bei Strategyzer und davor Professor für Projektmanagement an der Ecole Hôtelière de Lausanne, „Innovationen sind immer das Produkt von Teamarbeit“.

Wichtig sei, das Team vor dem Start auf die gemeinsame Aufgabe oder ein Projekt einzuschwingen. „Schlechte Abstimmung vorab führt später unweigerlich zu Schwierigkeiten“, sagt Mastrogiacomo. Krisen in Teams gebe es überwiegend, weil es zu Kommunikations- und/oder Beziehungsproblemen komme.