Gastbeitrag

Das HGM gehört aus dem kulturellen Abseits geholt

Peter Kufner
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Das militärhistorische Museum der Republik ist weit davon entfernt, innovativ von Kriegen und Kriegsführung zu erzählen.

Viele Kulturinteressierte kennen die waffenklirrende Eigenwelt des Heeresgeschichtlichen Museums nur durch die gegenwärtig geführte Debatte. Dabei ist das HGM – neben der Geistlichen und Weltlichen Schatzkammer sowie der Hofjagd- und Rüstkammer – eine der drei Hauptsäulen musealer Darstellung der Habsburgermonarchie.

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Das militärhistorische Museum der Republik ist aktuell weit davon entfernt, in innovativer Form und wissenschaftsgeleitet davon zu erzählen, wie Kriege entstehen, wie sie geführt werden, welche politischen Ziele sie verfolgen, was sie kosten, wer von ihnen profitiert, was sie zerstören, wie sie enden, welche langfristigen Auswirkungen sie haben und wie Friede oder relative Gewaltlosigkeit möglich sind. Die jüngste Kommission zur Evaluierung des HGM unter Leitung von Wolfgang Muchitsch hat die diesbezüglichen Defizite präzise und ausführlich herausgearbeitet.

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