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Bei der einzigen Fernreise der Tiermalerin Norbertine Bresslern-Roth entstand das Bild „Afrikanische Stadt“. Geschätzt wird es auf 100.000 bis 200.000 Euro.
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Frühlingsauktion

Tiermalerei, Showgirls und Geometrie

Am 4. und 5. Mai gehen die ersten Auktionen für klassische Moderne und zeitgenössische Kunst des Jahres im Kinsky über die Bühne. Im Angebot findet sich großteils österreichische Kunst.

Schon zu ihren Lebzeiten galt sie als eine der bedeutendsten Tiermalerinnen Europas. Dabei ging es der Grazer Künstlerin Norbertine Bresslern-Roth nicht darum, die Tiere anatomisch richtig zu malen, sondern die Eigenart der Lebewesen in ihrer natürlichen Umgebung widerzuspiegeln. Das führte zu diesem ganz eigenen Malstil der Künstlerin. 1928 unternahm sie zusammen mit ihrem Ehemann, Georg Bresslern, ihre erste und einzige Fernreise nach Tripolis in Libyen. Zahlreiche Skizzen, Aquarelle und Fotos zeugen von der Faszination, die der Orient auf die Künstlerin ausübte. Mehrere Ölgemälde und Druckgrafiken entstanden, darunter auch „Afrikanische Stadt“. Es zeigt eine afrikanische Stadt aus der Vogelperspektive in ihrer so typischen weichgezeichneten Malweise. Im Vordergrund fliegt ein Schwarm Ibisse über die Häuser, in den Straßen herrscht buntes Treiben.