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Tag der Arbeit

Doskozil: Sozialdemokratie soll jeden Tag 1. Mai leben

Der burgenländische SPÖ-Landesparteichef und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil
Der burgenländische SPÖ-Landesparteichef und Landeshauptmann Hans Peter DoskozilAPA/GEORG HOCHMUTH
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Die Entscheidung, den Lockdown im Burgenland vor bald zwei Wochen zu beenden, sei richtig gewesen, betont der Landeshauptmann. Beim Thema Mindestlohn von 1700 Euro hätte er sich Unterstützung gewünscht.

Der burgenländische SPÖ-Landesparteichef und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil will, dass sich die Sozialdemokratie nicht nur am 1. Mai auf die Ziele, Forderungen und Inhalte konzentriert und forderte in einem Online-Auftritt: "Dass wir jeden Tag im Jahr 1. Mai leben als Sozialdemokratie, darauf sollten wir uns besinnen. Wenn sich die Bevölkerung darauf verlassen kann, dass wir mit diesem Zugang Politik machen, dann mache ich mir keine Sorgen."

Unterstützung hätte sich Doskozil von der eigenen Partei aber bei seinem Thema Mindestlohn in Höhe von 1700 Euro netto gewünscht. Im Landesdienst ist der Mindestlohn umgesetzt, die Gemeinden haben dazu auch die Möglichkeit. "Es ist ein mühsamer Weg, das in die Köpfe der Wirtschaft zu bringen und in alle Köpfe der Sozialdemokratie. Wir arbeiten daran, das ist ein ständiger Prozess." Um dieses Ziel auch bundesweit verfolgen zu können, hätte er sich aber mehr Unterstützung "erhofft und erwartet", so Doskozil. Mit dem Mindestlohn und mit dem Fokus auf das Thema Pflege gehe er im Burgenland jedenfalls einen sozialdemokratischen Weg.

"...dann wird das sicher positiv weitergehen"

Was die Corona-Pandemie betrifft, hofft der Landeshauptmann für den 1. Mai in einem Jahr, "dass wir nur noch zurückblicken auf die Pandemie und nicht mehr davon betroffen sind, dass sich die Wirtschaft erholt und wir das Burgenland weiterentwickeln können". Die 100-jährige Geschichte des Burgenlandes habe gezeigt, dass es durch den Zusammenhalt in schwierigsten Phasen gewachsen sei: "Wenn wir weiter so zusammenhalten wie in den letzten 100 Jahren, dann wird das sicher positiv weitergehen."

Die Entscheidung, den Lockdown im Burgenland vor bald zwei Wochen zu beenden, sei richtig gewesen. Es sei wichtig, dass die Bevölkerung weiter sensibilisiert bleibt und die Maßnahmen mitgeht. Die Gesundheit sei aber das wichtigste.

Was seine eigene Gesundheit betrifft, ließ Doskozil – der sich im Jänner einer vierten Operation am Kehlkopf unterziehen musste – wissen, dass der Heilungsprozess voranschreitet: "Ich werde auch in Zukunft meine Stimme erheben können."

(APA)