Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Umfrage

Österreich-Trend: ÖVP vorne, aber mit niedrigem Wert

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne)
Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne)(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
  • Drucken

Die ÖVP kann in einer Umfrage noch 33 Prozent Zustimmung erzielen. Sebastian Kurz bleibt in der Kanzlerfrage klar voran.

Die ÖVP bleibt in der Wählergunst zwar vorne, hat im vergangenen Jahr aber deutlich abgebaut. Im selben Zeitraum haben sich Sozialdemokraten und Freiheitliche recht gut erholt. Für die Grünen ging es ein wenig nach unten, für die Neos ein wenig nach oben. Das zeigt der Österreich-Trend für die Austria Presse Agentur und ATV, der Platz eins in der Kanzlerfrage weiter mit deutlichem Abstand Regierungs- und ÖVP-Chef Sebastian Kurz zuweist.

Die Volkspartei lag bei der Erhebung im April bei 33 Prozent und damit deutlich unter dem Ergebnis der Wahl im Jahr 2019 (37,5). Noch größer ist der Abstand zum Umfragehoch zu Pandemie-Beginn vor einem Jahr. Im April 2020 wurden für die ÖVP noch 46 Prozent ausgewertet.

Die Grünen hatten sich damals von ihrem Wahlergebnis von knapp 14 auf rund 16 Prozent nach oben gekämpft. Aktuell ist man nach einem zwischenzeitlichen Einbruch bei 13 Prozent angelangt.

Opposition im Aufwärtstrend

Ihrem Wahlergebnis von gut 21 Prozent davon geeilt ist hingegen die SPÖ. War die Partei von Pamela Rendi-Wagner vor einem Jahr auf 17 Prozent abgestürzt, würden sie nun wieder 25 Prozent wählen. Ähnlich ergeht es den Freiheitlichen. Vom Tiefpunkt zehn Prozent vor einem Jahr ist man nun auf 18 Prozent hochgeklettert und damit zwei Prozent über dem Wahlergebnis. Die Neos könnten heute auf neun Prozent vertrauen, kaum ein Gewinn gegenüber der 2019er-Wahl, wo acht Prozent ihr Kreuz bei den Pinken machten.

Von seinem Bestwert von 62 Prozent ist Kurz zwar weit entfernt, seine 45 Prozent an Zustimmung bei der Kanzlerfrage dürften aber beruhigend sein. Platz zwei nimmt hier Pamela Rendi-Wagner mit 21 Prozent ein, womit sie schlechter als ihre Partei liegt. Etwa am Niveau des FPÖ-Umfrageergebnisses ist deren Chef Norbert Hofer mit 17 Prozent. Werner Kogler bekäme elf Prozent, Beate Meinl-Reisinger hätten sechs Prozent gerne als Österreichs zweite Kanzlerin.

(APA)