Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Zertifikate

Rendite mit Infrastruktur

Der wirtschaftliche Alltag gewinnt damit wieder an Fahrt, wie auch die Mobilität. Tatsächlich litten vor allem Betreiber von Flughäfen und Mautstraßen, aber auch Eisenbahngesellschaften.
Der wirtschaftliche Alltag gewinnt damit wieder an Fahrt, wie auch die Mobilität. Tatsächlich litten vor allem Betreiber von Flughäfen und Mautstraßen, aber auch Eisenbahngesellschaften.Imago Images
  • Drucken
  • Kommentieren

Die Wirtschaft erholt sich, die Inflation zieht wieder an. Von solch einem Umfeld profitieren Anbieter, die Gesellschaften versorgen.

Wien. Schritt für Schritt werden die strengen Lockdowns in vielen Regionen der Welt aufgehoben. Der wirtschaftliche Alltag gewinnt damit wieder an Fahrt, wie auch die Mobilität. Tatsächlich litten vor allem Betreiber von Flughäfen und Mautstraßen, aber auch Eisenbahngesellschaften, besonders unter den strengen Coronamaßnahmen. Die Trendwende dürfte solchen Firmen nun zugutekommen. Obendrein lukrieren Anleger mit solchen Infrastrukturinvestments oft eine solide Dividendenrendite. Sie beträgt meist mehr als drei Prozent.

Auch die Inflation zieht mit der Konjunkturbelebung wieder an. Das dürfte dem Infrastruktursektor ebenso zugutekommen, sagt Johannes Maier, Portfoliomanager für globale Infrastruktur-Aktien beim Schweizer Vermögensverwalter Bantleon. Maier meint, Infrastruktur-Aktien erzielten die höchsten Kurszuwächse vor allem in Phasen, in denen die US-Inflationsrate über der Marke von drei Prozent lag.

Doch was steckt hinter dieser Eigenschaft? „Die regulatorischen Rahmenbedingungen, Konzessionen und langfristigen Verträge koppeln die Erträge ex- oder implizit an die Inflation“, sagt Maier. Und betont: Selbst wenn keine ausdrückliche Preisbindung bestünde, könnten sich die Betreiber von Basisinfrastruktur aufgrund ihrer Quasi-Monopolstellungen auf eine erhebliche Preissetzungsmacht verlassen.

Freilich, solch eine dominante Marktstellung ergibt sich aufgrund der Markteintrittsbarrieren, die vor allem auf die regulatorischen Rahmenbedingungen, die Flächenverfügbarkeit und die hohen Anfangsinvestitionen zurückzuführen sind. Bei Bantleon sieht man noch einen weiteren Treiber: den strukturellen Wachstumstrend. So müssten jährlich etwa vier Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts investiert werden, um den weltweiten Infrastrukturbedarf zu decken.