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Management

Vom Wichtigtuer zum Richtigtuer

Erich Kästner wusste es: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Erich Kästner wusste es: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“dpa/dpaweb
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Kolumne "Hirt on Management": Folge 150. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Manager und Managerinnen sind grundsätzlich handlungsorientierte Menschen. Die zentrale Frage des Managements ist laut Peter Drucker: „Was muss jetzt getan werden?“

Und letztendlich muss dieses Tun, damit es in der realen Welt zu einer Wirkung führt, immer zu einer Verhaltensänderung bei irgendjemandem führen, beim Manager oder der Managerin selber, bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei Kundinnen und Kunden, bei Wettbewerbern oder anderen relevanten Akteuren. 

Um Verhaltensänderungen herbeizuführen, haben sich fünf Schritte in der Praxis bewährt, die Sie, intelligent angepasst, auf jede Gruppe von Akteurinnen anwenden können:

  1. Verhalten identifizieren
    Identifizieren Sie die gewünschten Verhalten. Was spezifisch möchten Sie sehen, fühlen, hören und erfahren? Wie und warum passt das gewünschte Verhalten zur Strategie und den Zielen?
  2. Messgrößen schaffen
    Schaffen Sie klare Messgrößen. Entwickeln Sie klare Messgrößen, an denen sie festmachen können, ob das gewünschte Verhalten stattfindet.
  3. Ermutiger und Entmutiger beachten
    Stellen Sie fest, welche Ermutiger und Entmutiger bestehen. Unterstützen Sie, was bereits funktioniert und schaffen Sie zusätzliche Ermutigung für das gewünschte Verhalten. Schalten Sie Entmutiger aus. 
  4. Betroffene einbinden
    Binden Sie die Betroffenen in die Veränderung ein. Niemand möchte gerne von Veränderungen überfahren werden. Kein Faktor erhöht die Selbstverpflichtung der Betroffenen so sehr, wie wenn diese das Gefühl haben, dass sie die Veränderung selbst in die Hand genommen haben.
  5. Ergebnisse messen und Taktik anpassen
    Verfolgen und messen Sie die Umsetzung und ihre Ergebnisse. Keine Verhaltensveränderung verläuft genau wie erwartet. Machen Sie die notwendigen Anpassungen schnell und pragmatisch. 

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Erich Kästner

Das Wichtigste in Kürze

Die zentrale Frage des Managements ist: „Was muss jetzt getan werden?“ Und letztendlich muss dieses Tun, damit es in der realen Welt zu einer Wirkung führt, immer zu einer Verhaltensänderung bei irgend jemanden führen. 

 

In der nächsten Kolumne beschäftigen wir uns mit der Frage, was Manager und Managerinnen von Alexander dem Großen, einem der größten Tatmenschen der Weltgeschichte, lernen können.

Schicken Sie Ihre Fragen an Michael Hirt an: karrierenews@diepresse.com

Die Fragen werden anonymisiert beantwortet.

Ausblick: Die nächste Kolumne von Michael Hirt erscheint am 20. Mai zum Thema „Von Alexander dem Großen lernen“

 

Hier finden Sie die gesammelten Kolumnen.

Michael Hirt ist Managementexperte und -berater, Executive Coach, Keynote Speaker und Buchautor. Hirt verhilft Führungskräften zu außergewöhnlichen Leistungs- und Ergebnissteigerungen, mit hoher Auswirkung auf den Erfolg ihres Unternehmens. Er studierte in Österreich, den USA (Harvard LPSF) und Frankreich (INSEAD MBA) und ist weltweit tätig.

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