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Römische Statue

Schmuggelvorwürfe gegen Kim Kardashian

(c) APA/AFP/ANGELA WEISS (ANGELA WEISS)
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Eine antike römische Statue soll illegal in die USA eingeführt worden. Käuferin soll der Reality-TV-Star gewesen sein.

2016 war eine antike römische Statue im Hafen von Los Angeles beschlagnahmt worden. In einem Gerichtsakt für eine Zivilklage der US-Staatsanwaltschaft tauchte jetzt der Name Kim Kardashian als Importeurin der Statue auf.

Die Statue soll an Italien rückerstattet werden. Begründet wird das mit einer Aussage einer italienischen Archäologin, die erklärt, dass die Statue geplündert wurde und illegal in die USA eingeführt worden sei. Bei der Statue handelt es sich um die untere Hälfte eines Frauenkörpers, ein Fragment von Myrons samischer Athene aus dem 1. bis 2. Jahrhundert nach Christus.

Kim Kardashian habe die Statue von dem belgischen Kunsthändler Axel Vervoordt gekauft beziehungsweise ging der Verkauf an den Noel Robert Trust, der in Verbindung mit Immobilienan -und Verkäufen von Kim Kardashian und Kanye West steht. Vervoort soll das Anwesen des mittlerweile in Scheidung lebenden Paares ausgestattet haben. Die Lieferung umfasste laut Gerichtsakten insgesamt 40 Stücke, darunter Möbel, Antiquitäten und Dekoration, die einen Wert von über 745.000 Dollar hatten.

Kardashian beschreitet Vorwürfe

Kardashian selbst weist die Vorwürfe zurück. "Es ist das erste Mal, dass sie überhaupt von der Existenz der Staute gehört hat", zitiert etwa "NBC News" einen Sprecher Kardashians. "Wir glauben, dass sie möglicherweise ohne Genehmigung unter ihrem Namen gekauft wurde, und da sie sie nie erhalten hat, war ihr die Transaktion nicht bekannt. Wir unterstützen die Untersuchung und hoffen, dass die Statue an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben wird."

Auch bei dem Kunsthändler Axel Vervoordt weist man die Vorwürfe zurück. Die Statue soll von einer französischen Galerie gekauft worden sein, die diese wiederum bei einem deutschen Auktionshaus erworben hatte.

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