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Social Media

Twitter: Selbst über Umwege bleibt Trump gesperrt

FILE PHOTO: Former U.S. President Donald Trump speaks at the Conservative Political Action Conference in Orlando
REUTERS
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Die Botschaft ist eindeutig: Eine Rückkehr für Donald Trump ist ausgeschlossen. Twitter schließt selbst die Hintertür ab und lässt Botschaften Trumps selbst über Dritte nicht zu.

Da hat Twitter dem Ex-Präsidenten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die eigens eingerichtete Seite, auf der er in Twitter-Manier von der Seitenlinie kommentiert, ermöglichen ihm nicht die gewünschte Trückkehr. Twitter war während seiner gesamten Amtszeit mit mehr als 80 Millionen Followern das wichtigste Instrument seinen Kurs und seine Botschaften zu verbreiten. Mit dem Sturm auf das Kapitol, für das er vielerorts verantwortlich gemacht wird, sperrten ihn die Plattformen. Selbst über Umwege erlauben sie im kein Comeback.

Die Online-Plattform Twitter hat mehrere Nutzerkonten wegen einer Umgehung der Sperre für Ex-US-Präsident Donald Trump blockiert. „Wir werden Maßnahmen gegen Konten ergreifen, deren offensichtliche Absicht es ist, mit einem gesperrten Konto verbundene Inhalte zu verbreiten", sagte ein Sprecher des US-Unternehmens am Donnerstag. Damit geht Trumps offenbare Strategie über seine Anhänger auf Twitter zurückzukehren nicht auf.

Die Internetseite „Straight from the Desk of Donald J Trump" (direkt vom Schreibtisch Donald J Trumps) war kurz vor einer Entscheidung der Online-Plattform Facebook über die Fortsetzung einer Trump-Sperre am Mittwoch veröffentlicht worden. Das unabhängige Aufsichtsgremium von Facebook hatte die Sperrung von Trumps Nutzerkonten bei der Online-Plattform und dem Tochterdienst Instagram vorübergehend bestätigt. Der Schritt sei nach der gewaltsamen Kapitol-Erstürmung vom 6. Jänner „gerechtfertigt" gewesen. Auch Twitter hatte Trump gesperrt.

Im März hatte ein Berater Trumps angekündigt, dieser würde „in zwei oder drei Monaten" mit einer eigenen Internet-Plattform in die Online-Medien zurückkehren. Trumps Plattform werde „das Spiel völlig neu definieren".

 

(APA/AFP)