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Was die Sneakerleute richtig machen

Generation Sneaker
Generation SneakerMarin Goleminov
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Wer mit der Generation Z ins Gespräch kommen will, muss nachvollziehbare Geschichten erzählen, sagt der 17-jährige Influencer und Berater Tamás Trunk.

Wenn etwas als Mythos beschrieben wird, kann man sicher sein, dass dieses Etwas intensiv beforscht und untersucht wird. Das trifft auch auf den „Mythos Generation Z“ mit Geburtsdaten zwischen 1995 und 2010 (wobei das genaue Anfangs- bzw. Endjahr umstritten ist) zu. Unternehmen jedenfalls haben ein vitales Interesse daran, viel über diese Generation zu erfahren – an digitalen Daten dürfte es nicht mangeln, die stellt (nicht nur) diese Generation bereit- und freiwillig zur Verfügung.

Dennoch sind bei den Unternehmen junge Beraterinnen und Berater gefragt, die die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Peers entschlüsseln. Einer von ihnen ist der 17-jährige Tamás Trunk. In Budapest geboren, ging er zunächst an die dortige Deutsche Schule, mit zwölf Jahren wechselte er an die die Skimittelschule Lilienfeld. Aktuell besucht er das Skitrainingszentrum Waidhofen/Ybbs, wo er kommendes Jahr an der HAK maturieren wird. Der „Einserschüler“ ist nicht nur mehrfacher ungarischer Meister, sondern vertrat Ungarn auch bei der heurigen Ski-WM in Cortina d'Ampezzo. Ein gesuchter Gesprächspartner für Unternehmen ist er aber, weil er Speaker, YouTuber und Instagrammer ist, und vor allem, weil er 2019 das Buch „Marken Sneaker Generation Z“ (Egoth-Verlag) herausgebracht hat. Darin beschreibt der Influencer nicht nur, was es mit den Sneakers auf sich hat und warum er sie sammelt, sondern er setzt sich auch mit der Markenorientierung der Konsumenten auseinander. Das nächste Buch ist bereits auf Ungarisch erschienen und wird gerade in weitere Sprachen übersetzt. Von den Sneakermarken könne man durchaus lernen, sagt Trunk. Etwa, nachvollziehbare Geschichten zu jedem Schuh zu erzählen, warum es ihn gibt und die Welt ihn braucht. So wie es ein deutscher Logistiker auf der Suche nach jungen Mitarbeitenden machte: Er etablierte sich – mit Erfolg – als nachhaltig agierender Logistiker der Modewelt, kooperierte mit angesagten Labels und jungen Designern.