Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

„Am Ende ist man Dienstleister“

Dina Seilern-Aspang
Dina Seilern-Aspang(c) © Photo Simonis Wien - Austria
  • Drucken

Porträt. Sie ist Juristin, Beraterin und bringt Beruf und Familie scheinbar mit Leichtigkeitunter einen Hut: Dina Seilern-Aspang betreut bei McKinsey ihre Klienten in Teilzeitarbeit.

Mit McKinsey hatte Dina Seilern-Aspang zu tun, da wusste sie noch nicht genau, was es mit der Unternehmensberatung auf sich hat. Schon gar nicht, dass es ihr späterer Arbeitgeber sein würde. Damals ging sie noch zur Schule und war mit dem Catering für eine Abendveranstaltung betraut.

Mittlerweile ist die 35-jährige Juristin seit 2011 für das Beratungsunternehmen tätig. Im April vor einem Jahr kam sie im ersten Corona-Lockdown nach eineinhalbjähriger Elternzeit ins Unternehmen zurück: „Alles hatte sich verändert, von jetzt auf gleich auf remote“, sagt sie. Nach wie vor sei sie überrascht, wie reibungslos die Zusammenarbeit mit den Klienten funktioniere, von der man zuvor angenommen hatte, der unmittelbare persönliche Kontakt sei unersetzlich. Allerdings: Das Zwischenmenschliche sei wichtig, der Small Talk, das Gespräch beim Mittagessen mit den Kunden würden fehlen. Aber man könne auch am Telefon per Video viel an Stimmung wahrnehmen. „Und ich versuche Telefonate nicht nur transaktional zu halten“, sagt sie.

Nicht nur lokal arbeiten

Noch etwas hat sich durch Corona verändert: Hatte sie zuvor aus Rücksicht auf die Kinder nur lokale Klienten betreut, könne sie dank des Arbeitens über Distanz wieder global Klienten betreuen. „Für mich hat der Umstieg in die neue Arbeitsweise Vorteile gebracht“, sagt Seilern-Aspang.