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Let´s make money

Mit diesen sechs Aktien kann man Vermögen aufbauen

Der Sommer kann kommen. Und auch im Urlaub lässt sich Geld verdienen.
Der Sommer kann kommen. Und auch im Urlaub lässt sich Geld verdienen.
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Die stark gestiegenen Börsen scheinen in eine etwas nervöse Seitwärtsphase eingetreten zu sein. Für diese sechs Aktien aber dürfte dennoch gerade eine gute Zeit anbrechen.

Wie dünn doch der Faden ist, an dem die Börse derzeit hängt! Vor allem die Tech-Unternehmen. Zwei anscheinend unbedachte Worte von US-Finanzministerin Janet Yellen in einem Interview am Dienstag genügten, um die Aktienindizes um zwei bis drei Prozent nach unten zu schicken. Yellen hatte gesagt, dass höhere Zinsen zur Vermeidung einer Überhitzung der US-Wirtschaft nötig werden könnten. Noch am selben Tag ruderte sie dann zurück.

Yellen ist zwar nicht mehr Chefin der US-Notenbank Fed, die ja bisher nicht angedeutet hat, von ihrer ultralockeren und daher für die Aktienmärkte so günstigen Geldpolitik abweichen zu wollen. Yellens Aussagen aber zeigen, dass die Frage ganz oben ein Thema ist, weshalb die Aktienmärkte in Erwartung eines Inflationsschubs ohnehin schon länger unruhig sind. Bezeichnend, dass die Fed in ihrem am Donnerstag präsentierten Bericht zur Finanzstabilität ihre Sorge äußerte: Die Aussicht auf eine starke Wirtschaftserholung habe die Anleger risikofreudiger gemacht. „Die Investoren sind überschwänglich und erwarten einen starken Aufschwung“, so eine Fed-Gouverneurin.

Warum der lange Exkurs zur Notenbankpolitik? Weil sie neben den Erfolgen bei der medizinischen Pandemiebekämpfung durch die Impfstoff-Hersteller, deren Aktien trotz politischer Attacken attraktiv bleiben, das Um und Auf an den Börsen ist. Weil die Börsen viel vom Post-Corona-Aufschwung schon vorweggenommen haben. Und weil man als Anleger dieses Thema verfolgen sollte. Schließlich könnte auch in der Europäischen Zentralbank (EZB) vielleicht schon im Juni darüber diskutieren, ob sie das Pandemie-Notkaufprogramm für Anleihen zurückfahren soll, wie ein EZB-Ratsmitglied soeben sagte.

Das heißt nicht, dass Panik angesagt ist. Denn an den Schalthebeln der Geldpolitik dominieren weiter die lockeren Tauben und nicht die Falken. Aber man muss festhalten, dass die Börsen zuletzt an Schwung verloren haben. Es geht mehr seit- als aufwärts. Konjunkturprogramme, Wirtschaftserholung und niedrige Zinsen sind vielfach eingepreist. Und obwohl die Quartalsergebnisse der Firmen häufig positiv überraschen, können sie doch nur punktuell als Kurstreiber fungieren. Es sieht nach einer Ruhe- und Seitwärtsphase aus.

Allerdings wäre es nicht die Börse, wenn sie nicht auch in dieser Phase der Reflation Attraktives zu bieten hätte. Wo also kann man zugreifen?