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Food-Start-Up

Regionale Alternativen zu Sojasoße und Co.

Food-Start-Up Vrech
Food-Start-Up VrechChristine Pichler
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Chimichurri, Sojasauce, Currypaste: Das Start-up Vrech Foods verarbeitet regionale Zutaten zu kosmopolitischen Speisen.

Eigentlich waren Kebabspieße aus fermentierten Kichererbsen angedacht. Dann kam die Pandemie. So landete die Idee zunächst „in der Schublade“ (nicht im Mülleimer!), und eine neue musste her. Immerhin war die Gastronomieküche im Schloss Wolkersdorf schon angemietet. Also setzte sich der sechsköpfige Freundeskreis noch einmal zusammen. Alle kommen sie aus derselben Gegend rund um Wolkersdorf, kennen sich teilweise seit Volksschulzeiten, teilweise aus der Tourismusausbildung in der Wiener Wassermanngasse. „Mittlerweile haben wir sehr unterschiedliche Hintergründe, studieren auf der WU, der TU, der Boku und der Hauptuniversität oder arbeiten in sozialen Berufen oder der Gastronomie. Alle interessieren wir uns aber für Lebensmittel und Kulinarik abseits des industriellen Einheitsgeschmacks“, sagt Martin Rinnhofer, dessen betriebswirtschaftlicher Hintergrund sich hier und da in der Wortwahl niederschlägt („Cashflow- positiv“ oder „holokratisch“), worüber er dann selbst zumeist schmunzeln muss. Ergebnis der Tüftelei war das Start-up Vrech Foods, das im Dezember die Produktion aufnahm.

Regional interpretiert

Einige aus dem Gründungsteam, insbesondere die beiden Köche Tobias Öhler (zuletzt beim Servitenwirt) und Jan Luszczak (mit Gastroerfahrung im Mraz & Sohn und im Neunerhaus), sind viel gereist und haben dabei in verschiedenen Ländern heimische Spezialitäten lieb gewonnen. Ebendiese will Vrech Foods als Inspiration heranziehen und mit regionalen Zutaten neu interpretieren. „Bei uns fliegen nicht die Produkte, sondern nur die Ideen“, fasst Matthias Matzenberger zusammen und lässt dabei durchblitzen, dass er mitunter für Marketing und Kommunikation zuständig ist. Das Sortiment der jungen Unternehmer reicht derweil von Pestos über eingelegtes Gemüse bis Pasten, Gewürzsaucen und Dips.