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Vereinbarkeit

Wenn Journalisten Firmen beraten

IBIZA-U-AUSSCHUSS: BRANDSTAeTTER
"Man geht auf meine Frau los und will in Wahrheit mich treffen", sagt Brandstätter.APA/HELMUT FOHRINGER
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Unternehmen investieren viel Geld in ihre öffentliche Darstellung. Beraten werden sie auch von Journalisten. Doch wo beginnt die Grenze zur Unvereinbarkeit?

Eigentlich kommt der Begriff „Beifang“ aus der Fischerei, in jüngster Zeit trifft man ihn immer wieder im Zusammenhang mit politischen Skandalen. Vor allem, wenn es sich um diverse Chat-Protokolle handelt. Da werden Handys und Computer bei Hausdurchsuchungen konfisziert, doch häufig werden die ursprünglichen Ermittlungen zur Nebensache, weil sich in den Dokumenten „Beifang“ findet. Große Affären wie die Causa Buwog, die mit der – nicht rechtskräftigen – Verurteilung des früheren Finanzministers Karl Heinz Grasser endete, fingen übrigens auch als Beifang an.