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Gewalt gegen Frauen

Runder Tisch zu Gewaltschutz im Bundeskanzleramt

Opferschutzeinrichtungen wollen 228 Millionen Euro im Jahr für eine Ausweitung und längerfristige Absicherung ihrer Arbeit und zusätzlich rund 3000 neue Arbeitsstellen im Opferschutz.

Nach einer Serie von Bluttaten, denen Frauen zum Opfer gefallen sind, findet am Mittwoch im Bundeskanzleramt ein Runder Tisch mit Opferschutzeinrichtungen zum Gewaltschutz statt. Dazu sind eine Woche nach dem Sicherheitsgipfel 18 Vertreter von Frauenrechtsorganisationen eingeladen worden. Eines der Themen ist die geforderte Erhöhung der finanziellen Mittel für den Gewaltschutz. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte bereits, dass es am Geld nicht scheitern werde.

Die Opferschutzeinrichtungen wollen 228 Millionen Euro im Jahr für eine Ausweitung und längerfristige Absicherung ihrer Arbeit und zusätzlich rund 3.000 neue Arbeitsstellen im Opferschutz. Daneben wird es auch um die Ursachen für Gewalt gegen Frauen gehen. Am Dienstag gab es einen Expertenaustausch zum Thema kulturell bedingte Gewalt mit Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP). Diese kündigte dabei eine Studie "zu unterschiedlichen Motiven kultureller Gewalt" an.

(APA)