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Zwischenbilanz

TUI setzt nach Milliardenverlust auf Öffnung im Sommer

"Die Perspektiven im Frühsommer 2021 stimmen mich für den Tourismus und für die TUI optimistisch“, sagt TUI-Chef Joussen.

TUI baut nach hohem Verlust in der Corona-Krise auf ein Ende der strengen Reisebeschränkungen in Europa im Sommer. "Die Perspektiven im Frühsommer 2021 stimmen mich für den Tourismus und für die TUI optimistisch. Sie sind deutlich besser als im ersten Pandemiejahr 2020", sagte TUI-Chef Fritz Joussen am Mittwoch. Nach einer Umfrage wollten 70 Prozent der Europäer verreisen und hätten zum Teil schon gebucht. Auch bei TUI seien die Neubuchungen zuletzt stark gestiegen. Der Buchungsbestand liege mit 2,6 Millionen 69 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019 zum gleichen Zeitpunkt.

Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie könnten dazu führen, dass Reisebeschränkungen wie Quarantänepflichten in den kommenden Monaten gelockert werden. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres machte der schwer von der Corona-Krise getroffene Konzern einen bereinigten Betriebsverlust von 1,3 Milliarden Euro nach einem Fehlbetrag von knapp 800 Millionen im Vorjahr. Die Pandemie hatte das Reisegeschäft erst zum Ende des Vergleichszeitraum von Oktober bis März 2020 getroffen. Der Umsatz betrug vor Jahresfrist 6,6 Milliarden Euro - jetzt nur noch 716 Millionen Euro. 

 

(Reuters)