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Die Scala ist wieder geöffnet.

Muti und die Wiener an der Scala

Die Wiener Philharmoniker brillierten unter Riccardo Mutis Leitung anlässlich ihres ersten öffentlichen Auftritts seit langem in Mailand. Neo-Intendant Dominique Meyer will Muti zu einem Opern-Comeback an der Scala überreden.

Triumphal verlief Riccaro Mutis Comeback im Jahr seines 80. Geburtstags an die Mailänder Scala: 2005 war der damalige Musikdirektor des Hauses im Zorn geschieden und hat das Haus seither lediglich als Dirigent eines Gastkonzertes seines Chicago Symphony Orchestra im Jahr 2017 wieder betreten. Nun kehrte er mit den Wiener Philharmonikern zurück, die am Dienstag Abend erstmals seit Beginn des Lockdowns wieder vor Publikum musizieren durften.

Das Publikum reagierte enthusiasmiert. Und der neue Intendant der Scala, Wiens ehemaliger Staatsoperndirektor Dominique Meyer, betonte, wie wichtig es ihm sei, "alle großen Dirigenten an der Scala zu haben". Er hofft, Muti auch wieder für ein Opern-Dirigat in Mailand zu gewinnen. Das Comeback Mutis an die Staatsoper war unter Meyers Führung im vergangenen Mai ja geplant, scheiterte aber an der Theatersperre. Die Premiere von "Così fan tutte" musste entfallen.

Echte "Muti-Premiere" in Salzburg

Muti kehrt am Pult der Wiener Philharmoniker zu den Salzburger Festspielen zurück: Zwei Wochen nach seinem Achtziger (der am 28. Juli gefeiert wird) dirigiert er zwischen 13. und 16. August drei Aufführungen von Beethovens "Missa solemnis" im großen Festspielhaus. Es ist eine echte Muti-Premiere: Beethovens große Messe, eine der heikelsten kapellmeisterischen Herausforderungen der Wiener Klassik, hat der Maestro noch nie dirigiert!

Muti in Salzburg, 2021