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Joséphine Baker wäre die erste schwarze Frau mit einem Ehrenplatz im Panthéon.
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Widerstandskämpferin

Joséphine Baker: Panthéon statt Bananenröckchen

Die Tänzerin, Sängerin, Widerstandskämpferin und Aktivistin soll eine letzte Ruhestätte unter Frankreichs Helden erhalten.

„Osez Joséphine“, zu Deutsch „Wagen Sie Joséphine“: Mit diesem Appell bemüht sich seit dem 8. Mai, dem 76. Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands, eine Gruppe honoriger französischer Persönlichkeiten darum, dass die Gebeine Joséphine Bakers von Monaco in den Panthéon in Paris überführt werden. „Joséphine Baker ist der erste französische schwarze Star. Sie war zugleich eine freie und feministische Frau, aber auch Widerstandskämpferin während des Zweiten Weltkriegs und engagiert im Kampf gegen den Rassismus“, erklärte der Initiator dieser Kampagne, der Essayist Laurent Kupferman, im Interview mit dem Radiosender France Musique. „Ihre Panthéonisierung wäre ein starkes Symbol der nationalen Einheit, der Emanzipation und des Universalismus französischer Art.“