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Song Contest

Die Allzeitbilanz Österreichs

2014 gewann Conchita Wurst mit ihrem Beitrag "Rise Like a Phoenix".
2014 gewann Conchita Wurst mit ihrem Beitrag "Rise Like a Phoenix".(c) APA/EPA/FLINDT MOGENS / POOL (FLINDT MOGENS / POOL)
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Zwei Siege, fünf letzte Plätze: Die Ergebnisse der österreichischen Teilnehmer beim ESC seit den Fünfziger Jahren.

Österreich kann dank Conchita Wurst ("Rise Like A Phoenix" 2014) und Udo Jürgens ("Merci Cherie" 1966) auf bis dato zwei Siege beim Eurovision Song Contest zurückblicken. Und Cesar Sampson reiht sich mit seinem überraschenden Platz 3 in Lissabon 2018 ebenfalls in die Reihe der erfolgreichen Teilnehmer ein. Aber es gibt auch die andere Seite.

So kamen die Interpreten der Jahre 1981 (Marty Brem), 1984 (Anita), 1988 (Wilfried) und 1991 (Thomas Forstner) nicht über einen letzten Platz hinaus. 2007 schied Eric Papilaya mit "Get A Life - Get Alive" bereits im Semifinale aus und wurde dort mit vier Punkten Vorletzter. So verzichtete man 2006 sowie 2008 bis 2010 gänzlich auf eine Teilnahme.

Beim neuerlichen Antritt 2011 in Düsseldorf kam Nadine Beiler auf Platz 18, bevor 2012 die Trackshittaz mit ihrer Hip-Hop-Nummer "Woki mit deim Popo" im Halbfinale die geringste Punkteanzahl aller Länder erhielten. 2013 musste sich dann Natalia Kelly in Malmö mit Platz 14 von 16 Teilnehmern in ihrem Halbfinale begnügen.

Und dann kam Conchita: Sie gewann in Kopenhagen mit ihrem Beitrag "Rise Like a Phoenix“, einem alle Register des Pathos ziehenden Song, mit der Schlüsselzeile: „Once I'm transformed, once I'm reborn, I will rise like a phoenix.“ Damit konnte sie alleine 13 Mal die Höchstpunktzahl von 12 Punkten für sich verbuchen konnte. Der Travestiekünstler Tom Neuwirth alias Conchita Wurst, von den Song-Contest-Moderatoren als "Queen of Austria" tituliert, war im Vorfeld massiv kritisiert und homophob beschimpft worden.

Wie ging es weiter? Für die Makemakes reichte es beim Heim-ESC in Wien dann wieder nur für einen vorletzten Platz. Dafür eroberte Zoe 2016 in Stockholm den sehr respektablen 13. Platz, dem Nathan Trent 2017 in Kiew einen 16. Platz folgen ließ. Im Gegenzug erreichte Paenda beim bis dato letzten ESC in Tel Aviv wieder nur den vorletzten Platz in ihrem Halbfinale und musste die Heimreise antreten.

Überraschend erfolgreich im Jahr 2018: Cesar Sampson mit seiner Nummer "Nobody But You" trat der Linzer
Überraschend erfolgreich im Jahr 2018: Cesar Sampson mit seiner Nummer "Nobody But You" trat der Linzer

 

 

(APA/red.)