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Überall, nur nicht daheim

Warum „third places“ eine große Zukunft haben.

Jetzt, wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden, wagen wir eine Prognose: Es naht die große Zeit der – Achtung, Sprechblase – „dritten Orte“ oder „third places“. Schon vor der Pandemie waren sie Sehnsuchtsorte: überall, nur nicht zu Hause (erster Ort) und nicht im Büro (zweiter Ort).

(Halb-)Öffentliche Orte wie Bahnhof, Taxi, Kaffeehaus, Bibliothek oder Freibad hatte Begriffsschöpfer Ray Oldenburg vor Augen. Plätze, die ein lockeres Treffen ermöglich und verschiedene Nutzungen – also auch das Arbeiten. Home-Office auswärts sozusagen. Hauptsache, es wird remote, also über Distanz, gewerkt.

Allerdings: Nicht erst auf den zweiten Blick sind dritten Orte First-World-Sorgen.

michael.koettritsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.05.2021)