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15. Mai 1955

Van der Bellen mahnt zur Sorgfalt mit "Demokratie-Fundamenten"

Gerade in Zeiten wie diesen brauche es "das Vertrauen in eine Verfassung, auf die Verlass ist":_ Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Gerade in Zeiten wie diesen brauche es "das Vertrauen in eine Verfassung, auf die Verlass ist": Bundespräsident Alexander Van der Bellen.APA/HELMUT FOHRINGER
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Am 66. Jahrestag der Unterzeichnung würdigte der Bundespräsident auf digitalem Weg die Väter des Staatsvertrages.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Samstag den "sorgfältigen Umgang mit den Fundamenten unserer Demokratie" eingemahnt. Am 66. Jahrestag der Unterzeichnung würdigte er auf digitalem Weg die Väter des Staatsvertrages. Von deren Ausdauer und Optimismus in den schwierigen Verhandlungen "können wir lernen" - und trotz Pandemie "weiter mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft blicken".

Mit dem Staatsvertrag vom 15. Mai 1955 habe Österreich - nach einer "Zeit der Extreme" - und wieder "die volle Verantwortung über seine Gesetzgebung und das Zusammenwirken seiner demokratischen Einrichtungen selbst übernehmen konnte". Daraus resultiere die Verpflichtung, sorgfältig mit den Fundamenten der Demokratie umzugehen, schrieb Van der Bellen in den Sozialen Medien und auf der Homepage des Bundespräsidenten.

Gerade jetzt brauche es auch "das Vertrauen in eine Verfassung, auf die Verlass ist". Sie habe sich "vielfach bewährt", auf ihrer Grundlage könnten "Gegensätze überwunden werden", unterstrich Van der Bellen die Bedeutung der "Fundamente der Demokratie". Denn die Corona-Pandemie habe das Gefühl der Unsicherheit erhöht, "sie hat uns gesellschaftlich verletzlicher und dünnhäutiger gemacht".

(APA)