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Thomas Bernhard ist im Mai und Juni 2021 gut auf Österreichs Bühnen vertreten: „Die Jagdgesellschaft“, ab 26. Mai im Akademietheater.
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Bühnen

Die spielfreien Zeiten sind vorbei: Ein freudiger Ausblick auf das Kulturprogramm

Nach mehr als einem halben Jahr öffnen am Mittwoch die Bühnen dieses Landes wieder. Was bringt die kurze Spielzeit in den Theatern und Opernhäusern, welche Konzerte und Kabarettpremieren erwarten uns? Die Kulturredaktion wagt einen freudigen Ausblick.

So lang waren einige Kulturstätten in ihrer gesamten Geschichte nicht geschlossen: Seit dem 2. November blieben die Saaltüren der österreichischen Theater, Opern- und Konzerthäuser für das Publikum zu. Zum Teil blieben es auch die Bühneneingänge für die Künstler: Die Pandemie hat auch gezeigt, welche Institutionen in Zeiten der Krise Mut und Kreativität beweisen, und welche, gehemmt von starren Strukturen und künstlerischer Behäbigkeit, vor allem mit pathetischen politischen Mahnrufen zu erregen wissen.

Ein geruhsamer Winterschlaf war jedenfalls keiner der heimischen Bühnen beschieden, schon deshalb nicht, weil der einst avisierte Öffnungstermin kontinuierlich in weitere Ferne rückte. Am 19. Mai soll es nun wirklich so weit sein, die Kulturlandschaft darf öffnen, unter strengen Auflagen und mit reduzierten Plätzen, aber doch. Was bleiben wird vom gestreamten Kulturgenuss, vom Live-Theater via Videokonferenz und großem Drama auf kleinen Bildschirmen, das wird sich langfristig erst zeigen. Vorerst gilt unsere Aufmerksamkeit dem lang vorbereiteten Programm, das nun endlich auf die Bühnen kommt: Die Kulturredaktion der „Presse am Sonntag“ präsentiert hier, worauf sie sich freut.

Kabarett: Hader spielt - was Neues!

Es ist vielleicht ein Zeichen für den Kulturkonservatismus, aber auch für die beharrliche Treue des heimischen Kulturwesens, dass als der wichtigste österreichische Kabarettist beständig jener gilt, der seit siebzehn Jahren kein neues Programm mehr herausgebracht hat. Seit „Hader muss weg“, um genau zu sein: Mit seinem grotesk-komischen, wie ein Film konstruierten Solo, in dem er sieben verschiedene Figuren spielte (von denen drei sterben), prägte Josef Hader den Kabarettbetrieb nachhaltig – um danach vor allem Filme zu drehen und mit seinem Best-of-Programm „Hader spielt Hader“ durch die Lande zu touren.

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