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Chipkrise

Später, teurer, Ausfälle: Wie sich die Chipkrise auf die Autoindustrie auswirkt

Wenn sich in diesem Auto Chips finden, dann höchstens als Snack-Brösel auf den Sitzen: Cockpit eines Ford Anglia Super von 1966.
Wenn sich in diesem Auto Chips finden, dann höchstens als Snack-Brösel auf den Sitzen: Cockpit eines Ford Anglia Super von 1966.Getty Images
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Die globale Chipkrise zeigt, was passiert, wenn erprobte, für verlässlich gehaltene Lieferketten plötzlich reißen. Dabei steigt der Bedarf an Halbleitern in Autos unvermindert an.

Anfang der 1980er-Jahre zeigte Nissan auf der Tokioter Autoshow ein sensationelles, wegweisendes Fahrzeug, das allerdings kaum ein Besucher näher inspizieren wollte – zu unspektakulär die Karosserie der biederen Stufenhecklimousine. Dabei bot sie einen Blick gut 40 Jahre in die Zukunft – doch wer sollte das angesichts manueller Fensterkurbeln vermuten? Der Versuchsträger war nicht für Messepublikum gedacht gewesen, man hatte ihn Ingenieuren der Entwicklungsabteilung aus der Hand gerissen. Er beherrschte so ziemlich alles, was heutige Autos können.