Öffnung

Premiere am Samstag: Mit dem Rad durch Wiens Gastroszene

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Rund ein Dutzend Kostproben - vom Stück Kuchen über Falafel bis Bier: "Gusto Guerilla" lädt dazu ein, auf zwei Rädern neue Lokale zu entdecken.

Wien. Kurzzeitig hatte Stefan Knoll vergangenes Jahr überlegt, selbst ein Lokal aufzusperren. Dann schilderte ihm ein Lokalbesitzer, bei dem er sozusagen in die Lehre gehen wollte, sein Leid. "Da habe ich mir gedacht, eigentlich müsste man die ja unterstützen - und bin gleichzeitig über die kulinarische Schnitzeljagd gestolpert, die es in Deutschland schon länger gibt", sagt er. Die Idee, per Fahrrad verschiedenste Restaurants, Cafés und Bars und ihre Spezialitäten zu entdecken, gefiel ihm. Und wird so ähnlich am Samstag erstmals in Wien umgesetzt.

Für die erste Entdeckungstour von "Gusto Guerilla" hat Knoll, der vorher unter anderem die WKO-Kampagne der grünen Wirtschaft gemanagt hat, rund ein Dutzend Lokale ausgewählt - freilich nicht irgendwelche, sondern solche, die nachhaltig arbeiten: Möglichst regional, saisonal, bio und fair sollten sie sein - und inhabergeführt. "Es muss einfach eine Wertschätzung fürs Essen da sein", sagt Knoll.

Am Samstag - für den es nur noch Restkarten gibt - führt die erste Rundroute in die Gegend zwischen Erdberg und Reinprechtsdorf. Zwischen elf und 18 Uhr können bis zu 300 Teilnehmer die Tour absolvieren (Covid-getestet, wie für die Gastronomie vorgeschrieben). Wo man startet und wo man endet, ist jedem Einzelnen überlassen.

"Man wird nicht hungrig sein"

Dabei sind u. a. das Café Feldhase, das bald im Sonnwendviertel eröffnet, das vegane Restaurant Suess'kind in Wien Landstraße oder das türkisch-griechisch-orientalische Hamu in Wien Wieden. Für die 39 Euro, die das Ticket kostet, bekommen Teilnehmer überall eine Kostprobe: Das können ein Kaffee und ein Stück Kuchen sein, Falafel und Zigarrenbörek oder auch ein Pfiff Bier. "Man wird auf jeden Fall nicht hungrig sein danach", sagt Knoll.

Am 26. Juni folgt der nächste Termin für die Runde, im Juli und August sollen Kulinarikinteressierte dann den Nordosten Wiens entdecken können.

Mehr zur Idee und zu den Lokalen: Zum Bericht im „Presse"-Schaufenster

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