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Kryptowährungen

Panik-Stimmung bei Bitcoin-Anlegern

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APA/AFP/INA FASSBENDER
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Ein strenges Vorgehen Chinas lässt Bitcoin im zweistelligen Prozentbereich abstürzen. So groß war die Angst zuletzt im März 2020, auf dem Höhepunkt der Corona-Krise. Kryptobörsen erleben Ansturm von Verkaufswilligen.

Vor einer Woche waren noch alle gierig nach Bitcoin, jetzt herrscht blankes Entsetzen. Der „Furcht-und-Gier-Index“ der Plattform Alternative.me weist auf „extreme Furcht“ unter den Bitcoin-Anlegern hin. In den Index fließen Faktoren wie Schwankungsbreite, die Stimmung auf sozialen Medien oder Umsatz- und Preistrends ein. Der Bitcoin-Kurs hat in der Nacht auf Mittwoch abermals heftig korrigiert, der Preis für eine Einheit fiel zeitweise unter 35.000 Dollar. Damit kostete Bitcoin zwar noch immer um 70 Prozent mehr als im Dezember 2020, als der Preis erstmals die Grenze von 20.000 Dollar übersprang. Im April waren es aber kurzzeitig schon einmal 64.000 Dollar.

Gregor Käfer

Grund für den jüngsten Panikschub war eine Erklärung der Verbände der chinesischen Finanzindustrie (National Internet Finance Association of China, China Banking Association sowie Payment and Clearing Association of China), dass ihre Mitglieder Bitcoin und andere Krypto-Assets nicht als Zahlungsmittel akzeptieren dürfen. Grund: Die Kurse von Bitcoin & Co. schwankten stark und gefährdeten die wirtschaftliche und finanzielle Ordnung. Auch die chinesische Zentralbank betonte erneut, dass Bitcoin nicht als Zahlungsmittel genutzt werden dürfe.