Immobilien

Immo-Übernahmeschlacht beginnt

ETTENAUER Bruno
ETTENAUER Bruno(c) FOLTIN Jindrich / WB (FOLTIN Jindrich / WB)
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Während die Immofinanz den Deal des Jahres machen will, kämpft die S Immo um ihre Selbstständigkeit. Und im Hintergrund gibt es einige Investoren mit ganz eigenen Zielen.

Wird es diesmal klappen? Jahrelang gab es immer wieder Gerüchte um eine Megafusion der beiden Wiener Immobilienkonzerne Immofinanz und S Immo. Doch nichts passierte – zumindest nicht offiziell. Nun hat die Immofinanz ihr Übernahmeangebot für den Rivalen veröffentlicht. Für sie wäre es das Geschäft des Jahres. Doch die S Immo wehrt sich mit allen Kräften. Und im Hintergrund gibt es Investoren mit ganz eigenen Zielen.

Die Immofinanz will die S Immo allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. So müssen ihr mehr als die Hälfte der noch ausstehenden S Immo-Aktien angeboten werden. Sie hält bereits mehr als ein Viertel. Zudem soll die S Immo das Höchststimmrecht aufheben und dafür ihre Satzung ändern. Die besagt, dass kein Aktionär mehr als 15 Prozent der Stimmen halten darf. Normalerweise gilt: eine Aktie, eine Stimme. Schon 2018 hatte der S Immo-Vorstand versucht, die Deckelung zu sprengen. Doch die nötige Dreiviertelmehrheit kam nicht zusammen. Sie ist inzwischen zwar marktunüblich, gibt den Aktionären aber einen gewissen Schutz gegen die großen Haie im Becken.


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