Gastkommentar

Kryptowährungen sind mehr als nur Elon Musk

Tesla's gigafactory in Gruenheide
Tesla's gigafactory in GruenheideREUTERS
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Bitcoin ist nur etwas für Glücksritter und Kriminelle? Sicher nicht.

Josef Urschitz schreibt in seinem Leitartikel „Tulpenzwiebeln, Leute, kauft doch Tulpenzwiebeln“ (17.5.), dass der Markt für Kryptowährungen immer stärker von Glücksrittern und Kriminellen beherrscht wird und hier nur eine strenge Hand des Staates Abhilfe schaffen könnte.

Bitcoins Kurskapriolen der vergangenen Wochen, die nun in einem harten Aufprall bei rund 40.000 Dollar gemündet haben, haben in der Tat die Verwundbarkeit der beliebtesten Kryptowährung offenbart. Welche Rolle Elon Musk allerdings für den initialen Kursanstieg auf über 60.000 Dollar hatte, ist unklar. Das rasante Wachstum rein auf das durch den Tesla-Gründer verursachte „Pump and Dump“ zurückzuführen greift jedenfalls zu kurz und lässt eines außer Acht: Kryptowährungen haben es im vergangenen Jahr geschafft, auch sehr konservative Pensionsfonds, Versicherungen, Investmentbanken anzuziehen und selbst für manche nicht techaffine Investoren eine wichtige Säule ihres Portfolios zu werden.

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