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Studie

Die Halbzeit in der Krise

A man wearing a mask takes the escalator, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Singapore
Der erste - vornehmlich gesundheitliche - Teil der Krise ist fast geschafft, der zweite - vornehmlich wirtschaftliche - kommt jedoch erst.REUTERS
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Bisher wurde die Wirtschaftskrise auch dank Hilfe der Banken in Europa gut verdaut, so seine Studie der Boston Consulting Group. Nun gelte es aber, die Insolvenzen im Blick zu haben.

Wien. „Anders als in der Finanzkrise waren Banken in der Covid-Krise ein Teil der Lösung“, sagt Gerold Grasshoff von der Boston Consulting Group (BCG) im Gespräch mit der „Presse“. Die Unternehmensberatung hat sich für ihren aktuellen „Global Risk Report“ angesehen, welche Auswirkungen die Coronapandemie auf die Bankenbranche hatte – und welche noch kommen dürften.

Für den ersten Teil der Krise – die Akutphase im Vorjahr – stellt BCG den Banken dabei ein gutes Zeugnis aus. „Sie haben ihren Betrieb schnell umgestellt. Trotz Home-Office hat die Auszahlung der Staatshilfen gut geklappt.“ Das sei ein entscheidender Grund dafür gewesen, dass viele Firmen vorerst mit einem blauen Auge davongekommen sind.