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Analyse

Erste Bilanz einer Jahrhundertkrise

Die Toten von Bergamo: Anfang 2020 war die norditalienische Stadt das europäische Epizentrum der Pandemie.imago images/Independent Photo A
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„Die Presse“ sah sich an, wie die EU-Staaten und Großbritannien die Pandemie bewältigt haben. Ausgangspunkt der Datenanalyse ist die jeweilige Übersterblichkeit.

Nachträglich sind alle gescheiter. Nachträglich wird aber auch erkennbar, wer was gut gemacht hat – und warum. Eine von der „Presse“ durchgeführte Datenanalyse belegt, dass die europäischen Staaten ihre Bevölkerungen unterschiedlich gut in dieser Pandemie geschützt haben. Sie zeigt auf, dass alle Länder ursprünglich die gleiche Chance hatten, die Coronakrise weitgehend unbeschadet zu überstehen.


Denn überraschenderweise gab es nur einen sehr geringen Zusammenhang zwischen dem Wohlstandsniveau eines Landes und der aufgetretenen Übersterblichkeit. Länder mit einem geringeren BIP pro Kopf, wie beispielsweise Estland oder Malta, haben die Krise weit besser überstanden als Länder mit hohem Wohlstandsniveau wie Italien oder Schweden.