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Anstoß

"Weißer Rauch" statt verbrannter Erde im ÖSV

Neuer und alter ÖSV-Präsident: Karl Schmidhofer und Peter Schröcksnadel
GEPA pictures
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Im Skiverband ÖSV kehrt mit Karl Schmidhofer als Nachfolger von Peter Schröcksnadel wieder Ruhe ein. Der Steirer wird am 19. Juni gewählt, er strebt nach „Konsens“.

Wie ein Kaninchen aus dem Zylinder eines Magiers wurde Karl Schmidhofer im Rahmen des ÖSV-Wahlausschusses gezogen. So wirr die Suche nach einem Nachfolger von Peter Schröcksnadel war mit zwei Skistars, Uneinigkeit in Landesverbänden und der Vermutung, der seit Jahrzehnten dem ÖSV vorstehende Tiroler würde ohnehin weiter mitmischen: kaum dass der Steirer, 59, die Bühne betreten hat, war postwendend Ruhe eingekehrt.

Was vorher war, diesen Anschein erweckte auch der gemeinsame Auftritt von Schröcksnadel und dem neuen ÖSV-Präsidenten Schmidhofer – die Wahl steigt am 19. Juni in Villach, er hat alle Stimmen sicher – am Donnerstag in Wien. Durch Auftritte in Politik und Wirtschaft eloquent versiert, schilderten beide ihre Sicht der ÖSV-Dinge. Wäre ein Schornstein im „Loft" parat gewesen, „weißer Rauch“ wäre garantiert aufgestiegen.