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Handel

"Fair“ verkauft sich gut

Immer mehr Österreicher greifen im Supermarkt zu Produkten mit dem fairen Gütesiegel.
Immer mehr Österreicher greifen im Supermarkt zu Produkten mit dem fairen Gütesiegel.(c) Presse
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Immer mehr Österreicher greifen im Supermarkt zu Produkten mit dem Fairtrade-Gütesiegel. Das macht auch Ausfälle aus der Gastro mehr als wett.

Wien. In einer globalen Gesundheitskrise soll man das Wort „Krisengewinner“ ja möglichst vermeiden. Wenn es solche gibt, dann zählt Fairtrade aber wohl dazu. Und das durchaus überraschend, hätte man die Non-Profit-Organisation wohl nicht unbedingt auf der Liste jener, die von der Pandemie profitieren. „Tun wir ja auch nicht direkt“, sagt Fairtrade-Österreich-Chef Hartwig Kirner zur „Presse“. „Profitieren tun vor allem unsere Partner und die kleinstrukturierten Bauern.“

Zwar hat der mehrmonatige Ausfall der Gastronomie die Zahl von fair gehandeltem Kaffee im „Out of Home“-Markt um ein Drittel einbrechen lassen, der Löwenanteil von zertifizierten Produkten geht aber ohnehin über die Supermärkte. Und dort sind Fairtrade-Produkte gefragter denn je – auch, wenn diese immer noch merklich teurer sind.