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Spiegelschrift

Augen zu und durch. Egal wohin, es ist ja Politik

(c) Peter Kufner
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Blindwütig. Der Krieg gegen die türkis-grüne Regierung erreicht den Scheitelpunkt. Was daraus wird, weiß auf beiden Seiten niemand.

Der Mittwoch dieser Woche bot das Sprungbrett vom drückenden Lockdown in die natürliche Freiheit, aber die Politik hat sich in einen ernsten Nahkampf zwischen Opposition und ÖVP verwandelt. „Die Presse“ berichtet sachlich trocken und vergleicht die Lage dennoch mit italienischen Verhältnissen.

DER AUTOR

Dr. Engelbert Washietl ist freier Journalist und Mitbegründer der „Initiative Qualität im Journalismus“ (IQ). Die Spiegelschrift erscheint ohne Einflussnahme der Redaktion in ausschließlicher Verantwortung des Autors. Er ist für Hinweise dankbar unter:

Spiegelschrift@diepresse.com

„Kurz muss weg“ lautet das Motto. „Der Hass auf Sebastian Kurz verbindet“, weiß „Die Presse“ (14.5.). Aber der Hass erlaubt keine Fernsicht. Weder der Bundeskanzler noch die giftsprühenden Oppositionsparteien noch die ÖVP und die Grünen können ihr individuelles Schicksal berechnen. Und nun soll sich das Staatsvolk zum zweiten Mal seit 2019 einen politischen Lockdown und vielleicht sogar vorzeitige Neuwahl aufhalsen lassen. Wer würde dann die Covid-Rettungsaktion vollenden und die entstandenen Schäden heilen?