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Außenpolitik

Fall Protassewitsch: Lukaschenko sieht sich im Recht

Lukaschenkoimago images/ITAR-TASS
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Mit der Kritik am belarussischen Vorgehen seien „rote Linien überschritten worden“, sagte der Diktator am Mittwoch. Dem festgenommenen Blogger warf er vor, eine „blutige Rebellion“ anzetteln zu wollen.

Erstmals seit der erzwungenen Landung des Ryanair-Flugzeugs in Minsk und der Verhaftung des Oppositionsaktivisten Roman Protassewitsch hat sich der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko öffentlich dazu geäußert. Der Diktator wies jegliche Vorwürfe zurück: Es sei vollkommen rechtmäßig vorgegangen worden, im Einklang mit dem Völkerrecht sei das Ziel der Schutz von Menschen gewesen, sagte Lukaschenko am Mittwoch. Protassewitsch warf er vor, dieser habe eine „blutige Rebellion“ anzetteln wollen.

Mit der Kritik am belarussischen Vorgehen würden "rote Linien überschritten“, meinte Lukaschenko. Belarus nicht wohl gesonnene Menschen hätten die Absicht, das Land in die Zange zu nehmen. Man wolle seine Herrschaft damit unterminieren.

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