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Buhlschaft

Verena Altenberger: „Auf der Bühne Menschsein üben“

Vorbereitet. Verena Altenberger ist die neue Buhlschaft in Salzburg und gesteht ihrer Rolle Relevanz in der Gegenwart zu.Yannick Schuette
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Verena Altenberger ist die neue Buhlschaft in Salzburg und gesteht ihrer Rolle Relevanz in der Gegenwart zu. Außerdem spricht sie über Disziplin im Kunstturnen, wieso der „Jedermann“ als Langzeitstudie taugt und über ihre politische Verantwortung als Prominente.

Als Ende letzten Jahres bekannt gegeben wurde, dass sie bei den Salzburger Festspielen die Rolle der Buhlschaft spielen würde, drehte Verena Altenberger gerade in München: Auch dort sprach sich das neue Engagement rasch herum, wenngleich die Wahrnehmung des „Jedermann“ in Deutschland etwas schaumgebremst verlaufe, wie die Schauspielerin vergleichend findet. Die Rolle, ist sie sich sicher, stehe auf der „Bucket List“ von vielen Kolleginnen, selbst wenn sie das vielleicht nicht zugeben würden. Altenberger feierte mit dem Kinofilm „Die beste aller Welten“ ihren Durchbruch, erhielt für ihre Rolle 2017 bei der Diagonale den Schauspielpreis und stand seitdem fast durchgehend vor der Kamera. Mit dem „Jedermann“ feiert sie nun ihre Rückkehr zum Theater – und sie erfüllt sich nebenher einen Kindheitstraum. An die Relevanz ihrer Figur in der Gegenwart glaubt sie fest, und auch an die Verantwortung, als öffentliche Person klar Position zu wichtigen, auch politischen Themen zu beziehen.