Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Kordikonomy

Wenn Wirtschaftsforscher unrund werden

Ex-IHS-Chef Martin Kocher (li.) und sein möglicher Nachfolger Lars FeldDie Presse/Fabry
  • Drucken

Im Wirtschaftsforschungsinstitut IHS wird in einem Monat der neue Chef gekürt. Derweil herrscht unter den dortigen Wissenschaftlern Argwohn. Es wird politische Einflussnahme befürchtet.

Das nennt man eine steile Vorlage: Das Wifo hat erst kürzlich die Nachfolge von Christoph Badelt an der Spitze des Wirtschaftsforschungsinstituts geregelt. Ab Herbst übernimmt ein echter Star unter den deutschsprachigen Ökonomen – Gabriel Felbermayr. Jetzt ist das zweite große Wirtschaftsforschungsinstitut des Landes dran, vom IHS hat sich ja Martin Kocher Anfang des Jahres in Richtung Arbeitsministerium verabschiedet.


Wird dem Institut ein ähnlicher Paukenschlag wie dem Wifo gelingen? Am 30. Juni werden wir es wissen. Doch derweil plagen die IHS-Mitarbeiter noch andere Sorgen. Und die betreffen ihre Unabhängigkeit.