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Kunst

In die Welt geworfen

Christian Bazant-Hegemark in seinem Alsergrunder Atelier.
Christian Bazant-Hegemark in seinem Alsergrunder Atelier.Die Presse/Clemens Fabry
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Christian Bazant-Hegemark malt Menschen nach einem Trauma: Ihn interessiert, wie sie mit dem, was in ihnen vorgeht, zurechtkommen.

Was tut man, wenn man sich wiederfindet in so einem Leben? Unter Umständen, die man sich nicht ausgesucht hat? Das sind die Fragen, die Christian Bazant-Hegemark bewegen.

Seine Bilder, aktuell zu sehen im Museum Angerlehner, zeigen Menschen, die nach innen schauen, in Verhandlungen mit sich selbst. Ungute Situationen finden sich in seinen Bilder keine. Dabei, sagt er, sei die Kunstgeschichte ja auch eine Geschichte des Abbildens von Leid; auch, aber nicht nur wegen ihrer Nähe zur Religionsgeschichte. Doch was, fragt er sich, ist danach? „Die Individuen, die da abgebildet sind, haben danach ja noch ein ganzes Leben zu leben.“