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Eine Absurdität hat den Ölmarkt erfasst - und Ölaktien könnten profitieren

Öl und Geld - seit jeher eine enge Verbindung.
Öl und Geld - seit jeher eine enge Verbindung.
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Ölaktien können noch immer viel Geld abwerfen. Aber man muss wissen, dass neue Kräfte den Markt beeinflussen.

Turbulenzen auf dem Ölmarkt gibt es, seit es Öl gibt. Und doch war die Situation im vorjährigen April ein absolutes Novum: Der Preis sackte in den Negativbereich – wer bereit war zu kaufen, bekam quasi noch Geld.

Inzwischen hat eine sensationelle Erholung stattgefunden, die auch Starinvestor Warren Buffett zum Einstieg bei Ölaktien bewogen hat. Die Notierungen für Rohöl bewegen sich bei 70 Dollar je Barrel der europäischen Referenzsorte Brent – was längst die Höhe des Vorkrisenniveaus ist und nicht mehr weit entfernt von den Ende 2018 erreichten kurzzeitigen Zwischenhochs nach dem wilden Absturz 2014 von zuvor 115 Dollar auf unter 30 Dollar. Dass sich der Preis so stark erholt hat, liegt an den Förderkürzungen des Ölkartells Opec+, den guten Konjunkturdaten und der Konsumlaune, die die Nachfragesorgen verpuffen ließ.

Es gibt freilich noch ein anderes Moment, das den Markt massiv zu beeinflussen beginnt und „zu einem übermäßigen Ölpreisanstieg in den nächsten Jahren führen könnte“, wie Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank, schreibt.