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Coronakrise

Republik holt sich so viel Geld wie nie

Markus Stix.
Der Chef der Bundesfinanzierungsagentur ist der oberste Schuldenmanager der Republik.Die Presse/Fabry
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Weil das Budgetdefizit höher ausfällt als geplant, muss die Republik Investoren in noch größerem Ausmaß anzapfen. Ganz so billig wie 2020 wird es heuer aber wohl nicht mehr.

Die Coronakrise kostet den österreichischen Staat deutlich mehr als gedacht. Geringere Einnahmen und höhere Ausgaben zwangen den Nationalrat vor rund zwei Wochen dazu, Budgetanpassungen vorzunehmen. Trotz Kritik der Opposition ging die Novelle, die die Erhöhung des Defizits um 8,1 Mrd. Euro auf rund 30,7 Mrd. Euro vorsah, schließlich durch.

Da das Geld aber bekanntlich nicht vom Himmel fällt, muss Österreich nun auch den internationalen Kapitalmarkt in einem wesentlich größeren Ausmaß anzapfen als erwartet. Das zeigt der am Montag veröffentlichte und adaptierte Ausblick der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA). Sie ist für das Schuldenmanagement der Republik verantwortlich.