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Mobilfunk

Brexit: Bei A1 fallen ab sofort Roaming-Gebühren aus Großbritannien an

Selbst, wenn Prince William und seine Frau Kate höchstpersönlich in die Handykamera lächeln - mit A1-Vertrag werden spontane Anrufe nach Österreich aus Großbritannien teurer.
Selbst, wenn Prince William und seine Frau Kate höchstpersönlich in die Handykamera lächeln - mit A1-Vertrag werden spontane Anrufe nach Österreich aus Großbritannien teurer.APA/AFP/POOL/RICHARD POHLE
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Wer mit A1, Bob, Yesss oder Red Bull Mobile telefoniert, muss für Telefonate aus dem Vereinigten Königreich künftig mehr bezahlen. Andere Mobilfunk-Betreiber warten noch ab.

Die Telekom Austria reagiert nun auf den Austritt Großbritanniens aus der EU und wirft das Land aus dem günstigen EU-Paket für Roaming. Ab Dienstag fallen Großbritannien und Gibraltar in die Tarifzone zwei. Damit drohen deutlich höhere Kosten für Kunden der A1 und der Tochtermarkten wie Bob, Yesss oder Red Bull Mobile, wenn sie in Großbritannien telefonieren oder surfen, teilte A1 mit.

Künftig müssen A1-Kunden in Großbritannien für abgehende Gespräche 2,49 Euro und für ankommende Gespräche 1,49 Euro pro Minute zahlen. Ein SMS kostet 99 Cent, jede 100 KB Daten 1,49 Euro. Schon ein Foto verschicken kann damit ins Geld gehen. Teurer wird es auch, von Österreich aus nach Großbritannien anzurufen, dafür sind ab sofort 99 Cent pro Minute zu zahlen statt 22,8 Cent. Ein SMS nach London kostet nun 35 Cent statt 7,2 Cent.

Vorerst ist A1 mit diesem Schritt alleine, die beiden anderen großen Anbieter, Magenta und Drei, behalten Großbritannien vorerst im EU-Roaming-Schema. Ganz grundsätzlich wird aber nicht ausgeschlossen, in der Zukunft auch höhere Roaming-Gebühren für das Land zu verlangen. Innerhalb der EU können Minuten und Daten aus dem heimischen Pauschalvertrag zumindest teilweise genutzt werden.

(APA)