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Verbraucherpreise

Die Inflation schlägt vor allem in Österreich zu

Die vergleichsweise hohen Ölpreise schoben die Teuerung an.
Im Vorjahr wirkten die Energiepreise noch dämpfend.REUTERS
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Die Inflation ist im Mai laut Schnellschätzung der Statistik Austria auf 2,8 Prozent geklettert. Innerhalb der Eurozone hat Österreich eine der höchsten Teuerungsraten.

Die Inflationsrate gilt seit jeher als Reizthema, besonders dann, wenn sie aus dem Ruder zu laufen droht. Das ist derzeit zwar nicht der Fall, doch kletterten die Verbraucherpreise im Zuge der Coronakrise zuletzt auf Niveaus, wie man sie schon seit Langem nicht mehr gesehen hat – auch in Österreich.

Hierzulande stiegen die Verbraucherpreise im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent an, wie eine am Dienstag veröffentlichte Schnellschätzung der Statistik Austria zeigt. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex, der die internationale Vergleichbarkeit der Daten ermöglicht, wies für Österreich gar einen Wert von drei Prozent aus. Die jährliche Inflation in der Eurozone dürfte dagegen nur bei zwei Prozent gelegen sein.

Die Teuerungsraten sind hierzulande immer etwas höher als in anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union.