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Pizzicato

Am Tivoli

Tourismuswerbung vom Allerfeinsten: In der Dämmerung leuchteten die weißen Gipfel der Nordkette
Tourismuswerbung vom Allerfeinsten: In der Dämmerung leuchteten die weißen Gipfel der Nordkette(c) imago images/ULMER Pressebildagentur (ULMER via www.imago-images.de)
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Vor malerischer Kulisse präsentierte sich Innsbruck von seiner gastfreundlichsten Seite.

Tourismuswerbung vom Allerfeinsten: In der Dämmerung leuchteten die weißen Gipfel der Nordkette, und zu deren Fuß erstrahlte die Tribüne des Tivoli in Schwarz-Rot-Gold und dem Schriftzug „Jogis Jungs“. Besser hätte es auch Ski-Zampano Peter Schröcksnadel nicht hingekriegt.

Das Stadion, in der großen Ära von Wacker Innsbruck in den 1970er-Jahren Spielwiese eines Friedl Koncilia, Bruno Pezzey oder Kurt Welzl und später eines Ernst Happel und Hansi Müller und noch später eines gewissen Jogi Löw, war zur Heimarena für das Testspiel zwischen Deutschland und Dänemark umfunktioniert. Zum Comeback des bayerischen Gaudiburschen Thomas Müller kamen Jogis Jungs ja vom Trainingslager in Seefeld herüber.

Das sogenannte Freundschaftsspiel ging nach der Enthüllung, dass der dänische Geheimdienst Angela Merkel und Co. ausspioniert hatte, über die Bühne. Ausgerechnet die netten Nachbarn aus dem Norden! Waren sie nicht im EM-Finale 1992 in Göteborg als „Danish Dynamite“ unter dem Jubel Resteuropas über die deutsche Elf hinweggerollt? In Innsbruck rettete ein Leipzig-Spieler den Dänen das Remis. In Erinnerung an Kopenhagens Vergnügungspark fühlten auch sie sich am Tivoli ganz heimisch. (vier)

Reaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com